Berufliche Schulen
Dem Regierungspräsidium Karlsruhe unterstehen unmittelbar die beruflichen Schulen; dazu zählen insgesamt 82 öffentliche Schulen sowie 42 private Ersatz- und 67 private Ergänzungsschulen in gewerblicher, kaufmännischer und hauswirtschaftlicher, landwirtschaftlicher, sozialpflegerisch-sozialpädagogischer Ausrichtung sowie ein staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung.
Die Schulen unterrichten in den sieben Schularten
- Berufsschule
- Berufsfachschule
- Berufskolleg
- Berufsoberschule
- Fachschule (Meister- und Technikerschule)
- berufliches Gymnasium.
Die Berufsschule ist der schulische Partner in der dualen Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz. In 13 Berufsfeldern kann im Teilzeit- und Vollzeitschulbereich unterrichtet werden.
Die beruflichen Schulen qualifizieren für Beruf und Studium.
Im Berufsvorbereitungsjahr wird eine berufliche Orientierung und berufsbezogene Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt.
Die Berufsschulen erfahren ihre besondere Prägung durch ihre Rolle als Partner der Ausbildungsbetriebe im dualen Berufsausbildungssystem. Die Berufsausbildung verbindet Theorie und Praxis. Ziele und Inhalte orientieren sich an den beruflichen Qualifikationen, außerdem wird eine vertiefte und erweiterte Allgemeinbildung vermittelt.
Nach der Berufsausbildung und einer entsprechenden beruflichen Tätigkeit besteht die Möglichkeit der Beruflichen Weiterbildung, z.B. zum Meister oder Techniker.
In den beruflichen Vollzeitschulen werden Bildungsgänge angeboten, die zu einer weitergehenden fachlichen Qualifikation und erweiterten Allgemeinbildung führen. Folgende Schulabschlüsse können erworben werden:
- Hauptschulabschluss
- Mittlerer Bildungsabschluss
- Fachhochschulreife
- Hochschulreife.
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