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Federbach-Projekt


Federbachniederung - Umsetzung eines wasserwirtschaftlich-ökologischen Entwicklungskonzepts

Ein Projekt der Federbachgemeinden und des Landes Baden-Württemberg

Die Federbachniederung mit den Gewässern Federbach, Alter Federbach und Schmiedbach ist ein ökologisch bedeutender Lebensraum. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat aus diesem Grund bereits in den Jahren 1989 bis 1992 das wasserwirtschaftlich-ökologische „Entwicklungskonzept Federbachniederung“ aufgestellt. Es war eines der ersten Pilotprojekte zur ökologisch orientierten Gewässerentwicklung in Baden-Württemberg.

In den letzten 15 Jahren wurde eine bedeutende Zahl an gewässerökologischen Umgestaltungen durch die Federbachgemeinden in den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt realisiert. Beteiligt am Projekt waren die Städte und Gemeinden Malsch, Muggensturm, Rastatt, Steinmauern, Ötigheim, Bietigheim, Durmersheim und Rheinstetten. Die Federbachniederung ist ein gelungenes Beispiel für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen zugunsten der ökologischen Umgestaltung eines vormals beeinträchtigten Lebensraumes.

Insgesamt wurden 20 Teilprojekte, die wiederum eine Vielzahl von Einzelprojekten umfassen, verwirklicht. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 7 Mio. Euro und wurden bei einem Fördersatz von 90% mit Zuschüssen in Höhe von rd. 6,5 Mio. Euro durch Landesmittel für freiwillige Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen infolge der „Daimler-Benz-Ansiedlung“ in Rastatt gefördert. Bereits Ende der 1980iger Jahre haben das Land und die Naturschutzverbände umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung von Natur und Landschaft in der Region Rastatt vereinbart. Die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes Federbachniederung war ein zentraler Bestandteil dieser Konzeption.

Der Startschuss erfolgte im Jahr 1994 mit der Ablösung des Mühlenrechts an der Mühle Walz und der anschließenden Beseitigung des Aufstaus im Federbach als Grundlage für die zukünftige naturnahe Entwicklung. Zwischen 1995 und 2004 konnten die Gewässer-entwicklungsmaßnahmen an Federbach und Schmiedbach realisiert werden. Die Reaktivierung des „Alten Federbachs“ stand von 2005 bis 2007 im Fokus des Umsetzungsprozesses. Abgeschlossen wurden die Baumaßnahmen zwischen 2007 und 2009 mit der Umsetzung der ökologischen Projekte am sogenannten Federbachkanal, der durch die Mühlennutzung den ursprünglichen -heute als „Alter Federbach“ bezeichneten- Gewässerabschnitt Ende des 18. Jahrhunderts abgelöst hatte.

Die „Projektgruppe Federbach“ mit Vertretern der Gemeinden, der Wasserwirtschaft- und Naturschutzverwaltung sowie der privaten Naturschutzverbände hat die Umsetzung der Maßnahmen über die Projektlaufzeit unter Leitung des Regierungspräsidiums kontinuierlich begleitet und koordiniert.

Die in der Abschlussveranstaltung im Dezember209 der Öffentlichkeit vorgestellte Broschüre „Federbachniederung – Umsetzung eines wasserwirtschaftlich-ökologischen Entwicklungskonzeptes“ stellt die Ergebnisse des Projekts dar und möchte die Leser ermuntern, sich selbst ein Bild davon zu machen. Die Federbachbroschüre ist bei den Federbachgemeinden kostenlos erhältlich.

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Weitere Informationen

pdf

Federbachbroschüre "Federbachniederung - Umsetzung eines wasserwirtschaftlich-ökologischen Entwicklungskonzepts" (2009) (PDF, 7.1 MB)

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Federbachtour (2009) (PDF, 947 KB)

pdf

Federbachbroschüre "Federbachniederung - Ein wasserwirtschaftlich-ökologisches Entwicklungskonzept" (1994) (PDF, 4.8)

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 Weitere Informationen

Deckblatt der Federbachbroschüre 2009

Kontakt:
Dr. Berthold Kappus
Tel.: 0721 926-7536
E-Mail: Berthold.Kappus@rpk.bwl.de

Bernd Stemmle
Tel.: 0721 926-7510
E-Mail: Bernd.Stemmle@rpk.bwl.de

 

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Letzte Änderung: 22.03.2010