cross culture branding #2 - Design und Markenkommunikation für internationale Märkte - Konferenz im Design Center Stuttgart
Produktstrategien und Marken für unterschiedliche Märkte stehen im Mittelpunkt der Konferenz am 29. Juni 2011 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Zur Auseinandersetzung mit Design und Marke als Differenzierungsmerkmal im globalen Wettbewerb gehört auch das Wissen um kulturelle Besonderheiten auf einzelnen Märkten. Neben Beiträgen erfahrener Design- und Markenexperten bietet das Programm drei Panels: zum Markt China, zu Trendanalysen im globalen Kontext und zur Transparenz in der interkulturellen Kommunikation von Unternehmen. In diesen Arbeitsgruppen gewinnen die Konferenzteilnehmer im direkten Austausch mit Fachleuten Informationen aus erster Hand für ihre Arbeit.
Herausforderungen für das internationale Marketing
Essgewohnheiten und regionale Küchen spiegeln auch in der globalen Welt kulturelle Unterschiede besonders anschaulich wider. Die damit verbundenen Herausforderungen für Markenanbieter und internationales Marketing stellt Dietmar Turocha in seiner Einführung dar. Sein Know-how hat er als Leiter des globalen Markenmanagements auf Konzernebene bei BSH Bosch und Siemens Hausgeräte gewonnen und diese Erfahrungen stehen beispielhaft für viele Produktbereiche im internationalen Wettbewerb.
Marken, Identität und Kommunikation
Deutsche Hersteller entwickeln für internationale Märkte und deutsche Agenturen konzipieren und gestalten Marken und deren Kommunikation zunehmend für internationale Kunden. Uli Mayer-Johannssen, Vorstand und Mitgesellschafterin von Metadesign mit Stammsitz Berlin, schafft über Grenzen hinweg Identitäten unter anderem für chinesische Marken. Den gegenseitigen Austausch der Kulturen zeigt auch das Beispiel der Arabieren-Spezialistin Nadine Chahine. Die Markenmanagerin entwirft für die Firma Linotype preisgekrönte arabische Pendants lateinischer Schriften, mit denen viele Unternehmen ihre Hausschriften in der Marktkommunikation ergänzen.
Transnationale Designstrategien, Produktentwicklung und neue Märkte
Die Zusammenarbeit über Kontinente hinweg gehört zum Alltag von Frederick Rickmann, dessen Designunternehmen DN Aps in Dänemark und Taiwan globale Designstrategien für internationale Kunden entwickelt, - eine zukunftsichernde Strategie für europäische Kreative. Die Chancen deutscher Entwickler in der internationalen Bauindustrie zeigt Lutz Büsing auf. Bei Ingenhoven Architects von Düsseldorf aus für das Produktdesign zuständig, kennt er insbesondere die Anforderungen um weltweit im Wettbewerb bei „Green Building Standards“ zu punkten. „Bottom of the Pyramid“ ist ein Stichwort bei der Konzeption von Produkten für sich entwickelnde Länder. Anton Zimmermann hat bei der Phocos AG aus Ulm den Aufbau der Marke für energiesparende, dezentrale Solar-Beleuchtung in Entwicklungsländern begleitet und geht auf die Bedingungen und Chancen dieser neuen Märkte ein.
Panels: Märkte, Methoden und Transparenz in der Kommunikation
Im zweiten Teil der Konferenz stehen international erfahrene Experten in parallelen Panels zur Verfügung. Mit dabei ist Christoph Daniel Jia von Linya International, Shanghai, Berater vieler deutscher Marken bei der Profilierung auf dem chinesischen Markt. Tanja Burmeister ist deutsche Trendberaterin bei Global Color Research aus London. Sie führt in die Trendforschung ein und gibt Beispiele wie Farb- und Materialtrend-Analysen in die Entwicklung für globale Kontexte einbezogen werden. Unternehmerische Verantwortung gewinnt gerade in einer vernetzten Welt einen immer größeren Stellenwert. Daniel J. Hanke von der Agentur für Unternehmens-Kommunikation Klenk & Hoursch AG in Frankfurt und sein Bruder Christian Hanke als Designdirektor bei Edenspiekermann, Berlin/Stuttgart, zeigen an Unternehmensbeispielen wie interkulturelle Kommunikation nachhaltig Vertrauen aufbauen kann.
Mit dem intensiven Tag zu den Herausforderungen kultureller Kompetenzen richtet sich diese Konferenz an Unternehmer, Fachleute und Nachwuchskräfte aus Marketing, Vertrieb, Markenkommunikation, Design Management, Produktdesign und Entwicklung. Die Teilnahmegebühr für die ganztägige Veranstaltung beträgt inklusiv Verpflegung 80 Euro, für Studierende 40 Euro. Anmeldeunterlagen sind zu erhalten beim Design Center Stuttgart, Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart, design@rps.bwl.de.
Konferenz: cross culture branding #2 - Design und Markenkommunikation für internationale Märkte
Mittwoch, 29. Juni 2011, 10 bis 17 Uhr
Teilnahmegebühr inkl. Unterlagen, Mittagsbuffet, Getränke: 80 Euro, Studenten 40 Euro
Ort: König Karl Halle im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart
Anmeldung: design@rps.bwl.de, Design Center Stuttgart, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart
Über einen Hinweis auf die Veranstaltung in Ihren Medien wären wir dankbar.
Dokumentation: Zur Konferenz erscheint der Reader cross culture branding mit Beiträgen der Konferenz 2010.

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