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Pressemitteilung

29.06.2011


Instandsetzungsarbeiten kommen in letzte Bauphase - leichte Beeinträchtigungen wegen neuer Verkehrsführung - Wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung des Lärmschutzes


Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt aktuell mit, dass die Bauarbeiten zur umfassenden Instandsetzung des Körschtalviadukts im Zuge der B 27 in die letzte Bauphase kommen. Dazu wird am kommenden Samstag, den 02. Juli 2011 eine neue Verkehrsführung aktiviert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit auf diesem Straßenabschnitt sowie weiterhin um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen.

Die seit Herbst 2009 laufenden Arbeiten sollen insgesamt noch im Oktober 2011 abgeschlossen sein. Der Zeitplan ist abhängig vom Schadensbild der Betonfahrbahnplatte. Ziel ist, den durch eingedrungenes salzhaltiges Wasser angegriffenen Beton der Fahrbahnplatte zu sanieren bzw. zu ersetzen. Danach erhält die Fahrbahnplatte eine neue Abdichtung und einen neuen Belag. Neue lärmmindernde Fahrbahnübergänge ersetzen die abgefahrenen alten. Parallel zu den oben laufenden Bauarbeiten und fast unabhängig vom Verkehr auf der B27 finden Betoninstandsetzungsarbeiten auch im unteren Bereich an den sogenannten Überbau-Untersichten statt. Die umfassenden Instandsetzungsarbeiten an dem 1964 erbauten rund 300 Meter langen und rund 25 Meter hohen Körschtalviadukt waren ursprünglich mit knapp 5 Millionen Euro veranschlagt. Wichtige Ziele dieser Investition sind die Erhöhung der Verkehrssicherheit und des Fahrkomforts sowie eine deutliche Verbesserung des Lärmschutzes.

Konkret muss am kommenden Samstag, den 02. Juli 2011 auf dem Bauwerk eine sogenannte 3+1-Verkehrsführung eingerichtet werden. Dafür wird der zweispurige Verkehr in Fahrtrichtung Tübingen wie folgt aufgeteilt:

- die linke Spur wird wie bisher vor der Brücke über die neue Mittelstreifenüberfahrt auf den fertig sanierten Überbau der Gegenfahrtrichtung mit der Breite von rund 3,25 Meter
  geleitet und nach der Brücke wieder in den Alt-Bestand eingeführt.
- die rechte Spur (LKW) führt mit einer Breite von rund 3,20 Meter auf die jetzt fertig sanierte linke Fahrbahnhälfte.
- die Ausfahrt  S-Fasanenhof ist aus gegebenen Platzverhältnissen nur aus dieser Spur möglich.

Die Verkehrsführung auf dem Bauwerk in Fahrtrichtung Stuttgart wird zweispurig auf der neuen Fahrbahn wie bisher etwas nach rechts (außen) versetzt geleitet. Hier verbleiben Fahrbahnbreiten für LKW von rund 3,20 Meter und für die Überholspur von rund 2,50 Meter. Somit wird der fertig gestellte Überbau in Fahrtrichtung Stuttgart durch drei Spuren belegt: zwei in Fahrtrichtung Stuttgart; eine Spur in Fahrtrichtung Tübingen. Die Trennung der Verkehrsströme erfolgt wie bisher durch Betonschutzwände.

Zuletzt wurden Arbeiten an der inneren (linken) Brückenfahrbahn in Fahrtrichtung Tübingen durchgeführt. Der durch Salzwasser angegriffene Beton der Fahrbahnplatte wurde saniert bzw. ersetzt. Danach erhielt die Fahrbahnplatte eine neue Abdichtung und einen Splittmastixbelag.


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Pressestelle

Tel. 0711 904-10002


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Letzte Änderung: 29.06.2011