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Pressemitteilung
12.01.2012
L 536: Ortsumfahrung Schriesheim - Bau des Branichtunnels;
Lockerungssprengungen voraussichtlich früher als erwartet
Nachdem der Vortrieb des Fluchtstollens am Westportal des Branichtunnels mittlerweile eine Länge von 48 Meter erreicht hat, zeichnet sich ab, dass der feste Granit entgegen den Erkenntnissen aus der geologischen Vorerkundung deutlich früher erreicht wird. Bisher wurde davon ausgegangen, dass erst zu einem späteren Zeitpunkt festeres Gestein vorhanden ist und bis dahin der Fluchstollen im anstehenden Löß/Lehm hergestellt werden kann.
Aktuelle Erkundungsbohrungen weisen aber jetzt schon auf anstehendes festes Gestein hin. Hierbei ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um einzelne Findlinge handelt, sehr gering.
Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnten bereits im Laufe der nächsten Woche erste leichte Lockerungssprengungen erforderlich werden. Deren mögliche Auswirkungen auf die Wohnbebauung auf dem Branich werden genau beobachtet.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird umgehend die Installation von Erschütterungsmessgeräten in ausgesuchten Gebäuden veranlassen. Die Folgen der Arbeiten im Granit werden fortwährend überwacht, damit die Einhaltung der zulässigen Grenzwerte laufend gewährleistet ist.
Telefonische Auskünfte zu den möglichen Auswirkungen der Lockerungssprengungen gibt das mit der Beweissicherung beauftragte Ingenieurbüro Dr. Spang aus Esslingen unter der Nummer 06203 / 661707500.

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