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Pressemitteilung

06.02.2012

 

Federbachbruch bekommt wieder mehr Wasser


Das rund 43 Hektar große Naturschutzgebiet Federbachbruch zwischen Muggensturm und Malsch ist eine der bedeutendsten Niedermoor-Flächen in der Randsenke der Oberrheinebene zwischen Karlsruhe und Baden-Baden. Doch der Federbachbruch trocknete zu oft aus, so dass für das Niedermoor und die Röhrichte nicht genug Feuchtigkeit blieb. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat nun gemeinsam mit der Gemeinde Muggensturm ein Streichwehr installiert und in Betrieb genommen, das überschüssiges Wasser des Federbachs in die Niederung leitet. Eine regional ansässige Baufirma führte die Arbeiten aus.

Für die Maßnahmen war ein Gutachten des Büros ALAND aus Karlsruhe erarbeitet worden, das die Wasserverhältnisse genau erfasste und als Grundlage für die wasserrechtliche Genehmigung des Landratsamtes Rastatt diente. Die großflächige Wiederherstellung von offenem Schilfried, Röhrichten, Gräben und Flachgewässern, die für die Vermehrung von Amphibien ideal sind, bestimmte im vergangenen Jahr das Bild des Gebiets. Die Pflegemaßnahmen sind nun abgeschlossen, auf den abgeräumten Häckselplätzen werden Blumenwiesen angelegt. Nun wird beobachtet, ob das Wasser im Bruch ausreicht, um den Lebensraum für Amphibien, Wasservögel und Röhrichtbewohner wieder attraktiv zu halten.

Das große Feuchtgebiet und die Wasserflächen sind vom angrenzenden Radweg zwischen Malsch und Muggensturm aus gut zu sehen. Silberreiher, Graugänse und andere Wasservögel lassen sich mit dem Fernglas vom Weg aus aktuell gut beobachten.


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Letzte Änderung: 06.02.2012